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Heimfahrt mal anders

Ach Otto, das war mal wieder eine Heimfahrt. Eigentlich ganz ruhig, wenn da nicht so einige Kleinigkeiten gewesen wären. Aber die sorgten bei den Verziehern und Urlaubern nur für lächeln. Kannste dir vorstellen, das, noch bevor wir Balatonfenyves verlassen hatten, unser Johannes fragte, wann wir Pause machen? Das ist doch kaum zu glauben, ge. Es dauerte auch nicht viel länger bis zur Frage: Wann sehen wir einen Film? Eh du, das nervte schon.
Zum Glück hatte Gottlieb daran gedacht, seine Filme nicht im Koffer zu verstauen, sondern im Handgepäck. Sie verkürzten uns die Zeit, so mancher schlief dabei, am Nachbarn angelehnt,seelig schlummernd ein. Überhaupt war es toll, wie die Kinder (die großen und die kleinen) füreinander sorgten. Unsere Busfahrer machte regelmäßig Pause und wieder war es so, dass scheinbar alle Kinder in jeder Pause das Piessoir aufsuchten. Eh, ich habe echt gedacht, wir verlieren doch noch ein paar von unseren Sonnenkindern.
Auch gab es bei uns große Kullertränen. Als uns unsere 4 Sonneberger in Neustadt/Coburg verliesen, braucht unsere Netti richtig lange, bis sie von ihrem Papa in die Arme genommen werden konnte. Es schien, als wollte sie gar nicht aussteigen. Doch dann kam sie mit Krokodilstränen doch noch aus dem Bus und wir fuhren weiter. Als wir dann aber eine Frühstücksrast machen wollten, sagten die Busfahrer: Nee, das geht nicht. Völlig verständnislos und irritiert schauten wir, Gottlieb und ich, uns an. Wie jetzt, die Kinder brauchen was zu essen und (wen wundert`s, ge ?) auch ich hatte Hunger. Gottlieb quatschte irgendwas über unsere Verantwortung und mir fiel ein, man könnte ja auch im Bus essen. Völlig überrascht erlaubten uns die Busfahrer, das essen im Bus zu verteilen. Also, kurzer Halt; Verpflegungsbeutel der Sigi geholt und dann im Bus das Frühstück verteilt. Man eh, das hatten wir auch noch nie. Brot, Käse, Würschtli, Gurke; später Aprikosen. Nachdem die Thüringer in Erfurt ausgestiegen sind, ging es weiter. Und diesmal ohne Panne, zum Glück. War auch so anstrengend genug. Doch wer jetzt meint, wir wären einfach so durchgefahren, der irrt. Denn die häufigen, und manchmal auch längeren Pinkelpausen, sorgten dafür, das ein Busfahrer über seine Fahrzeit kam. So warteten wir an der Raststätte „Köckern“ auf seine Ablösung. Aber dann, echt Wahnsinn, kamen wir nach einer kleinen Stadtrundfahrt mit einer halbstündigen Verspätung an. Alle Eltern waren da und wollte ihre Kinder wieder haben.

Aber lieber Otto. So manche Kinder haben ihr Kommen für nächstes Jahr bereits angekündigt; oder besser vielleicht doch angedroht? Naja, jedenfalls treffen wir uns nächstes Jahr am Balaton.

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